Vielfalt ist unsere Stärke!


Unsere Leistungen


Durch unsere vielseitigen Angebote und Projekte vermitteln wir den Kindern vielschichtige Kenntnisse. Das Angebot ist situationsorientiert nach den Bedürfnissen der Kinder ausgerichtet. Wir orientieren uns in der Pädagogik an Emmi Pikler, im Krippenbereich, insbesondere die Pädagogik der Achtsamkeit und bedeutsamen Pflege, und Maria Montessori. Aus der Montessori Pädagogik ist uns der Leitsatz „Hilf mir es selbst zu tun“ wichtig; von Emmi Pikler nehmen wir die Gelassenheit mit in die Pädagogik: “Das Gras wächst nicht schneller wenn ich daran ziehe.“
Die Pädagoginnen sehen das Kind als Akteur seiner Entwicklung. Dies ist auch für uns eine wichtige Grundhaltung. Bildung beschreibt den aktiven Prozess eines Kindes zur Aneignung von Wissen und Fähigkeiten. Durch Förderung der individuellen Kompetenzen und Anregung des eigenständigen Handelns und Forschens erobert sich das Kind die Welt.

Kinder sind neugierig und wissbegierig. Sie wollen die Welt begreifen und verstehen. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist, dass sie sich sicher und geborgen fühlen. Wenn wir dies nach einer erfolgreichen Eingewöhnung erreicht haben, können sie sich auf die neuen Erfahrungen, das Erforschen und Erleben der Umwelt, ihres Körpers und ihrer Sinne konzentrieren.
Bildungsinhalte und Bildungsziele werden verstärkt in den Alltag integriert. Wir geben den Kindern Zeit für entdeckendes Lernen. Wir beobachten die Kinder genau, um herauszufinden, welche Bedürfnisse und Interessen sie haben, wo ihre Stärken liegen und welche Unterstützung wir ihnen geben können.
Wir fördern die Kinder in allen Bildungsbereichen. Dabei ist das Spiel der Kinder eine Methode, Angebote, Anregungen und Projektarbeit durch die Erwachsenen angeregt, eine andere.

Wir berücksichtigen die Querschnittsdimensionen in allen Bildungsbereichen und in unseren täglichen Abläufen.

Querschnittsdimension in Bildungsbereichen

Bewegung, Musik und Tanz leben wir als Schwerpunkte unserer Arbeit. Dies ermöglichen wir durch eine gute Raumgestaltung und Materialauswahl, durch externe Fachkräfte, die Nutzung der Halle und Ausflügen in das Naturschutzgebiet.
Weiterhin finden einzelne Projekte, sowie Exkursionen, Feste, etc. statt.

Gesundheitsförderung leben wir als durchgängiges Prinzip. Neben den Themen Ernährung, Bewegung und Hygiene erhält die Stärkung des emotionalen Wohlbefindens des Kindes einen hohen Stellenwert.
In der Gesundheitsförderung haben wir das Wohlbefinden aller im Blick. Wir achten auf die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter*innen (Ergonomie am Arbeitsplatz) und schließen die Eltern in unsere Gesundheitsthemen mit ein.
Ein externer Referent bietet Kindern und zeitweise Mitarbeiter*innen Lach Yoga an.

Bei der Ästhetischen Bildung begleiten wir die Kinder in der Entdeckung der Farben, der verschiedenen Materialien…
Wir unterstützen die Kinder künstlerisch aktiv zu werden. "Kinder sind – ebenso wie Dichter, Musiker und Naturwissenschaftler – eifrige Forscher und Gestalter. Kinder haben 100 Sprachen, 99 davon rauben ihnen die Erwachsenen." (Malaguzzi 1984, S. 1f)
Den Pädagogen aus Reggio Emilia zufolge sind Kinder von Geburt an aktive, kompetente und kreative Wesen. Ihre „100 Sprachen“ entfalten die Kinder allerdings nur dann, wenn sie durch autonome und intensive Erkundungen ihrer Umwelt vielfältige Kenntnisse und Fähigkeiten
erwerben können; Pestalozzi nannte dies: „Lernen mit Kopf, Herz und Hand.“
Dafür steht den Kindern, unter anderem, ein Atelier zur Verfügung, in dem die Kinder nach Herzenslust ihre Kreativität ausleben können.

Naturwissenschaftliche Phänomene sind Teil der Erfahrungswelt von Kindern: morgens klingelt der Wecker, die Zahncreme schäumt beim Zähneputzen, das Radio spielt Musik, der heiße Kakao dampft in der Tasse, auf dem Weg zur Kita werden blühende Blumen beobachtet, die gestern noch geschlossen waren. Kinder wollen ihre Welt im wahrsten Sinne des Wortes „begreifen“ und mehr über Naturphänomene erfahren. Diese vielfältigen Anlässe im Alltag der Kinder lassen sich auch für die pädagogische Arbeit nutzen. Die Fragen der Kinder spielen deshalb beim Forschen und Experimentieren eine zentrale Rolle.
Im Atelier und im Forscherhaus „Villa Wattwurm“ stehen Forscherecken zur Verfügung, damit die Kinder ihrer Neugierde und ihrem Tatendrang nachgehen können.
Die Mitarbeiter*innen bilden sich bei der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ fort, um ein „Haus der kleinen Forscher“ zu werden.

Für das Ziel Werte und Kompetenzen zu vermitteln ist ein großer Bestandteil unseres Kitaalltags die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE). Diese zielt darauf ab, um die großen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft meistern zu können. Nachhaltigkeit ist für uns kein Projekt, sondern eine Grundhaltung für die wir in unserem Kitaalltag täglich für den Schutz von Klima und Umwelt eintreten. So wollen wir den Klimaschutz in unserem Umfeld voranbringen. Wir glauben fest daran, dass wir mit unserem Engagement etwas verändern können. Deshalb ist es uns wichtig, das eigene Handeln immer wieder zu reflektieren, die Aufmerksamkeit und das Verständnis der Kinder zu wecken, die Motivation von allen Beteiligten zu steigern sowie das Interesse der Familien zum Handeln zu gewinnen.
In unserem Standard zu BNE – Bildung für nachhaltige Entwicklung, haben wir die Praxis in Bezug auf unser tägliches Handeln und Selbstverständnis, ressourcenschonende und verantwortungsvolle Bewirtschaftung, die Gestaltung der Einrichtung, die praktische Bildungsarbeit, den Lernort für Kinder, Träger/Leitung, Mitarbeitende, Familien, Kommune… beschrieben. Der Standard bietet uns eine Richtschnur für den Alltag – um unter anderem, Energie einzusparen, Abfälle zu reduzieren, wichtige Rohstoffe zu schonen und Wasser sparsam zu nutzen.

Außerdem zählt zu unseren Leistungen das vorrangige Ziel, frühkindlicher Bildung und Betreuung, unseren Kindern zu ihrem Recht zu verhelfen und sie über ihre Rechte aufzuklären.

Jedes Kind hat das Recht zu spielen, zu forschen und eigene Erfahrungen zu machen. Dabei darf es seine Phantasie individuell ausleben.
Das Kind hat das Recht auf die Befriedigung seiner körperlichen Grundbedürfnisse, das bedeutet, essen, trinken, sich ausruhen, schlafen, wenn es möchte.

Das Kind hat ein Recht auf eine zugewandte Betreuungsperson, die Hilfe und Anregung für die ansonsten individuelle, dem persönlichen Tempo vorgegebene Entwicklung unterstützt.
Das Kind hat das Recht aktiv eigene Kontakte zu gestalten und sich als soziale Bezugsperson Spielpartner auszuwählen oder eine Bezugsperson auszuwählen, um eine Auseinandersetzung mit Erwachsenen und Kindern führen zu können.
Alle Kinder haben das Recht auf Mitbestimmung den Tagesablauf aktiv zu gestalten. Diese Inhalte werden in verschiedenen Umsetzungsschritten für die Kinder vor- und aufbereitet z.B. durch Beteiligung beim Morgenkreis mit Glöckchen, Fotokarten für Lieder oder Fingerspiele usw.
Jedes Kind hat das Recht auf eigene Erfahrungen und darauf, die Folgen seines Handels erfahren zu können.

Wir pflegen ein inklusives Praxiskonzept in unserer Kindertagestätte.
Inklusion meint nicht nur die gemeinsame Bildung und Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung, sondern zielt umfassend auf die Herstellung von Bildungsgerechtigkeit durch die Bekämpfung von Ausgrenzung. Es geht darum, Kindern das Recht auf die Entwicklung ihrer Persönlichkeit und auf die Teilhabe an der Gemeinschaft zu ermöglichen, indem wir uns der großen Herausforderung stellen, die Bildungsprozesse so zu gestalten, dass alle Kinder – auch bei unterschiedlichen Voraussetzungen - gleiche Bildungschancen und ein Recht auf aktive Beteiligung an allen Entscheidungen die sie betreffen, haben.

In der Praxis bedeutet es, dass wir:

  • uns in unserer Tagesgestaltung, den Angeboten und Projekten immer wieder auf die jeweiligen Kinder mit ihren Fähigkeiten, ihren Bedürfnissen und ihrem Förderbedarf einstellen
  • unsere Angebote in der Gemeinschaft stattfinden und Kinder nicht separiert werden
  • wir eine besondere Aufmerksamkeit den Kindern geben, die ein höheres Risiko haben, ausgegrenzt und benachteiligt zu werden
  • in unseren konzeptionellen Überlegungen schauen wir immer wieder, dass wir Barrieren, die Kinder beim Zugang zu Bildung behindern, ausfindig machen und nach Möglichkeit beseitigen
  • eine Grundhaltung ist, nicht das einzelne Kind hat sich an uns als Bildungseinrichtung anzupassen, sondern wir als Institution versuchen immer wieder uns auf die Voraussetzungen der Kinder einzustellen. Wenn wir an unsere Grenzen kommen, holen wir uns Unterstützung durch externe Beratung und suchen nach Lösungen, dem Kind gerecht zu werden. Hierbei sind wir auf eine gute Zusammenarbeit mit den Familien angewiesen und können nur das leisten, was im Rahmen unserer Möglichkeiten umsetzbar ist.

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